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Die Entstehung von Lab Grown Diamant

Ein Diamant, der nicht tief unter der Erde entsteht, sondern überirdisch wächst. Wie funktioniert das genau? Im Labor gezüchtete Diamanten werden mit fortschrittlicher Technologie hergestellt, die die Bedingungen für das Diamantenwachstum schafft. Wir nehmen Sie Schritt für Schritt mit auf die Reise der Entstehung eines im Labor gezüchteten Diamanten.

Man-made Diamanten

WIE WIRD EIN LAB GROWN DIAMANT HERGESTELLT?

Sie werden auch als „Man Made Diamonds“ bezeichnet. Der Name verrät es bereits: Labordiamanten werden in einem Labor hergestellt. Sie werden von Menschen und nicht von der Natur geschaffen. Es gibt einige verschiedene Möglichkeiten, einen Labordiamanten zu züchten. Die Diamanten, die wir für den Aurore-Schmuck auswählen, haben alle als winziges Kohlenstoffkorn begonnen. Wir zeigen Ihnen gerne, wie daraus schließlich Ihr Diamant entsteht.

Methode 1

HPHT-Methode

HPHT steht für High Pressure High Temperature (Hochdruck-Hochtemperatur). Wie der Name schon sagt, basiert diese Methode auf einer Kombination aus extrem hohem Druck und Temperatur. Ein Diamantsamen wird zusammen mit einer Kohlenstoffquelle in eine speziell konstruierte Presse gelegt. Dort werden Bedingungen geschaffen, unter denen Kohlenstoff auf dem Diamantsamen kristallisieren kann. Während dieser Prozess abläuft, wächst um den Samen herum ein immer größerer Diamant.

HPHT war die erste erfolgreiche Methode, mit der künstliche Diamanten hergestellt werden konnten. Die Technologie hat sich seitdem stark weiterentwickelt und wird heute für die Züchtung hochwertiger Labordiamanten für Schmuck verwendet.

Methode 2

CVD-Methode

CVD steht für Chemical Vapor Deposition. Bei dieser Methode werden Diamant-Samen in eine geschlossene Wachstumskammer gelegt. Die Kammer wird mit einem kohlenstoffhaltigen Gas gefüllt und anschließend auf sehr hohe Temperaturen erhitzt. Mithilfe von Energie, zum Beispiel Mikrowellen, entsteht ein Plasma, in dem die Gasmoleküle zerfallen. Die freigesetzten Kohlenstoffatome heften sich an den Diamant-Samen und bauen dort auf derselben Kristallstruktur weiter auf.

So wächst der Diamant Schicht für Schicht weiter. Der Prozess wird genau kontrolliert, um die richtigen Bedingungen für das Diamantwachstum aufrechtzuerhalten. Letztendlich entsteht ein Rohdiamant, der bereit ist für den nächsten Schritt: Schleifen und Polieren.

Im Atelier

Vom Rohdiamanten zum luxuriösen Schmuckstück

Ist der Wachstumsprozess abgeschlossen, sieht der Diamant noch nicht so aus wie der funkelnde Stein, den Sie kennen. Zuerst muss der Rohdiamant analysiert, geschliffen und poliert werden. Der Schleifer entscheidet, wie der Rohstein am besten geformt werden kann, um Proportionen, Schönheit und Brillanz des Diamanten optimal zur Geltung zu bringen. Ein Brillant zum Beispiel erhält 57 oder 58 Facetten, die sehr präzise zueinander platziert werden müssen.

Anschließend wird die Qualität des Diamanten beurteilt. Dabei spielen die bekannten 4 C's – Cut, Color, Clarity und Carat – eine wichtige Rolle.

Erfahren Sie mehr über die 4 C's

Erst danach beginnt für uns das nächste Kapitel. Unser Diamant wird mit einem Aurore-Design kombiniert und in 18 Karat recyceltem Gold verarbeitet. Von einem winzigen Diamant-Samen bis hin zu einem Schmuckstück, das vielleicht über Generationen getragen wird.

Häufig gestellte Fragen